Kurz erklärt
Didier Queloz ist ein Schweizer Astronom. Als er 1994 und 1995 an seiner Doktorarbeit in Genf arbeitete, sollte er eigentlich nur ein neues Messgerät testen und Daten auswerten. Dabei stieß er auf eine Sensation.
Zuerst ein Fehler?
Queloz sah, dass der Stern 51 Pegasi ganz regelmäßig hin und her wackelte – alle gut vier Tage. Zuerst dachte er, mit seinem Messgerät stimme etwas nicht. Doch nach vielen Prüfungen war klar: Ein großer Planet kreist ganz nah um diesen Stern. Zusammen mit seinem Doktorvater Michel Mayor gab er die Entdeckung im Oktober 1995 bekannt.
Auf der Suche nach Leben
Queloz forscht heute an der Universität Cambridge und an der ETH Zürich. Ihn interessiert besonders, wie Leben entstehen konnte und ob es auf anderen Planeten Spuren davon geben könnte. 2019 erhielt er gemeinsam mit Michel Mayor den Nobelpreis für Physik.

