Kurz erklärt
Ende der 1920er-Jahre verglich Edwin Hubble die Entfernungen vieler Galaxien mit ihrer Rotverschiebung. Das Ergebnis war verblüffend einfach: Eine doppelt so weit entfernte Galaxie entfernt sich auch ungefähr doppelt so schnell. Dieser Zusammenhang heißt heute Hubble-Lemaître-Gesetz.
Zwei Namen, eine Entdeckung
Lange sprach man nur vom Hubble-Gesetz. Doch schon 1927, zwei Jahre vor Hubble, hatte der belgische Physiker und Priester Georges Lemaître denselben Zusammenhang aus der Theorie abgeleitet und als Ausdehnung des Universums gedeutet. Seit 2018 empfiehlt die Internationale Astronomische Union deshalb den Namen Hubble-Lemaître-Gesetz.
Die Hubble-Konstante
Wie schnell das Universum sich heute ausdehnt, beschreibt die Hubble-Konstante. Sie liegt bei etwa 70 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec: Eine Galaxie in rund 3,26 Millionen Lichtjahren Entfernung entfernt sich mit etwa 70 Kilometern pro Sekunde, eine doppelt so weit entfernte mit etwa 140. Ganz genau kennt man den Wert noch nicht.



