Kurz erklärt
Jill Tarter wurde 1944 in New York geboren. Sie studierte Ingenieurwesen und Astrophysik – damals war sie oft die einzige Frau in ihren Kursen. Schon früh begeisterte sie die Frage, ob wir im Weltall allein sind.
Lauschen in die Tiefe
Tarter arbeitete am SETI-Institut in Kalifornien und leitete viele Jahre die Suche nach technischen Signalen aus dem All. Im „Projekt Phoenix“ untersuchte ihr Team rund 800 nahe Sterne mit großen Radioteleskopen auf künstliche Signale. Ein echtes Signal wurde bisher nicht gefunden – doch jede Suche schließt Möglichkeiten aus und verbessert die Technik.
SETI wird ernst genommen
Tarter hat viel dazu beigetragen, dass die Suche nach außerirdischen Zivilisationen als ernsthafte Wissenschaft gilt. Sie warb für neue Teleskope wie das Allen Telescope Array, eine Anlage aus vielen kleinen Antennen, und setzte sich dafür ein, dass Menschen auf der ganzen Welt bei der Suche mithelfen können.

