Pferdekopfnebel

Lou erklärt

Der Pferdekopf leuchtet nicht selbst. Er ist eine dunkle Staubwolke, die vor einem leuchtenden Hintergrund steht – wie ein Scherenschnitt vor einer Lampe.

Kurz erklärt

Der Pferdekopfnebel liegt im Orion, ganz in der Nähe des linken Gürtelsterns. Er ist ein Dunkelnebel: eine dichte Wolke aus Gas und Staub, die kein eigenes Licht aussendet. Weil hinter ihm ein rot leuchtender Nebel liegt, zeichnet sich seine Form als schwarze Silhouette ab – wie ein Schachpferd.

Schwer zu sehen

Mit bloßem Auge oder einem kleinen Teleskop ist der Pferdekopfnebel praktisch unsichtbar. Selbst erfahrene Beobachter brauchen ein großes Teleskop, einen dunklen Himmel und spezielle Filter. Auf Fotos mit langer Belichtung zeigt er sich dagegen deutlich – er gehört zu den beliebtesten Motiven der Astrofotografie.

Entdeckt auf einer Fotoplatte

Entdeckt wurde der Pferdekopfnebel 1888 auf einer Fotoplatte. Die Astronomin Williamina Fleming erkannte ihn am Harvard-Observatorium in den USA. Er ist etwa 1.300 bis 1.400 Lichtjahre entfernt. In einigen Millionen Jahren wird sich seine Form durch das Licht der umliegenden Sterne verändert haben.

Zahlen & Fakten

Art: Dunkelnebel (Gas und Staub)
Sternbild: Orion, nahe dem linken Gürtelstern
Entfernung: ca. 1.300 bis 1.400 Lichtjahre
Hintergrund: rot leuchtender Nebel
Sichtbarkeit: nur mit großem Teleskop oder auf Fotos
Entdeckt: 1888 von Williamina Fleming

Wusstest du?

Der Pferdekopfnebel wurde nicht durch ein Fernrohr, sondern auf einem Foto entdeckt – ein Beweis dafür, wie wichtig die Astrofotografie für die Forschung ist.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Warum sieht man den Pferdekopfnebel dunkel?

A) Er ist eine Staubwolke vor einem leuchtenden Hintergrund
B) Er ist ein Schwarzes Loch
C) Er ist nachts ausgeschaltet
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Wie wurde der Pferdekopfnebel entdeckt?

A) Mit bloßem Auge
B) Auf einer Fotoplatte
C) Von einem Astronauten
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: In welchem Sternbild liegt er?

A) Stier
B) Orion
C) Schwan
Richtig ist Antwort: b

Quellen

Zuletzt geprüft: 27.10.2026

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