Kurz erklärt
Wenn ein sonnenähnlicher Stern als Roter Riese das Ende seines Lebens erreicht, stößt er seine äußeren Gasschichten sanft ab. Zurück bleibt ein winziger, sehr heißer Kern – ein Weißer Zwerg. Seine Strahlung bringt die abgestoßene Gashülle zum Leuchten. So entsteht ein Planetarischer Nebel.
Ein irreführender Name
Den Namen gab der Astronom Wilhelm Herschel vor über 200 Jahren. In seinem Teleskop sahen diese Nebel rund aus, ähnlich wie die Scheibchen von Planeten. Heute wissen wir: Es sind Gashüllen sterbender Sterne. Der Name ist trotzdem geblieben.
Kurz, aber wunderschön
Planetarische Nebel leuchten nur etwa zehn- bis zwanzigtausend Jahre – für das Weltall ist das nur ein Wimpernschlag. Danach hat sich das Gas im All verteilt. Sie haben oft erstaunliche Formen: Ringe, Sanduhren, Schmetterlinge. Bekannte Beispiele sind der Ringnebel in der Leier und der Hantelnebel im Füchschen. Auch unsere Sonne wird in ferner Zukunft einen Planetarischen Nebel bilden.
