Kurz erklärt
SETI ist die Abkürzung für „Search for Extra-Terrestrial Intelligence“, auf Deutsch: Suche nach außerirdischer Intelligenz. Forschende richten Radioteleskope und andere Instrumente auf den Himmel und suchen nach Mustern, die nicht aus der Natur stammen können – etwa sehr schmalbandige Radiosignale oder regelmäßige Lichtblitze.
Wie alles begann
1960 richtete der Astronom Frank Drake ein Radioteleskop auf zwei nahe sonnenähnliche Sterne. Dieses „Projekt Ozma“ gilt als Beginn der modernen SETI-Forschung. Seitdem wurden viele Suchprogramme gestartet, zum Beispiel „Breakthrough Listen“. Es gab einige spannende Kandidaten, doch keiner ließ sich als künstliches Signal bestätigen.
Ein Glas aus dem Ozean
Kein Signal heißt nicht, dass niemand da ist. Man müsste zur richtigen Zeit in die richtige Richtung schauen, auf der richtigen Frequenz und mit genügend Empfindlichkeit. Bisher haben wir erst einen winzigen Teil dieser Möglichkeiten geprüft – ungefähr so, als hätte man ein Glas Meerwasser geschöpft, keinen Fisch gefunden und daraus geschlossen, das Meer sei leer.



