Kurz erklärt
Die Fische sind ein großes, aber schwaches Tierkreissternbild am Herbsthimmel. Zwei Fische schwimmen an langen Bändern, die an einem Knoten zusammengebunden sind. Der westliche Fisch hat einen Kopf aus einem Ring von Sternen, den man „Kreis“ oder „Diadem“ nennt.
So findest du es
Die Fische liegen unterhalb und links vom Herbstviereck des Pegasus. Such unterhalb des Vierecks den kleinen Ring aus Sternen – den Kopf des westlichen Fisches. Von dort aus ziehen sich die Bänder nach links bis zum Knotenstern Alrescha. Am besten im Oktober und November am Abend, an einem dunklen Ort.
Lou erzählt: Mutter und Sohn an einem Band
Als das Ungeheuer Typhon die Götter angriff, flohen alle in Panik. Aphrodite, die Göttin der Liebe, und ihr kleiner Sohn Eros waren gerade am Ufer eines Flusses. Typhon kam immer näher. Aphrodite rief die Götter um Hilfe – und schon verwandelten sich die beiden in Fische. Sie sprangen ins Wasser und schwammen davon. Damit sie sich in den Wellen nicht verlieren konnten, banden sie sich mit einem langen Band aneinander. So entkamen sie dem Ungeheuer. Zur Erinnerung setzte die Göttin Athene zwei Fische an den Himmel, die mit einem Band verbunden sind. Den Knoten zeigt der Stern Alrescha, was „die Schnur“ bedeutet. „Gute Idee, sich festzubinden“, sagt Lou. „So geht beim Ausflug niemand verloren.“
Himmelsschätze in diesem Sternbild
Auf der Sternkarte oben sind sie rosa eingekreist. Klick auf einen Schatz, um mehr über ihn zu erfahren:
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