Kurz erklärt
Das Füchschen ist ein schwaches Sternbild mitten im Sommerdreieck. Es hat nur einen Stern vierter Größe. Doch in ihm liegen zwei tolle Himmelsschätze: der Hantelnebel M 27 und der Kleiderbügel, ein Sternmuster, das wirklich wie ein Kleiderbügel aussieht.
So findest du es
Such das Sommerdreieck aus Wega, Deneb und Atair. Das Füchschen liegt im unteren Teil, direkt über dem kleinen Pfeil. Ohne Fernglas wirst du kaum etwas erkennen. Mit Fernglas findest du den Kleiderbügel zwischen Pfeil und Albireo. Am besten im August am Abend.
Lou erzählt: Ein Fuchs mit einer Gans
Das Füchschen ist kein altes griechisches Sternbild. Der Danziger Astronom Johannes Hevelius erfand es 1687. Er nannte es „Füchschen mit der Gans“ und zeichnete einen Fuchs, der eine Gans im Maul trägt. Warum ausgerechnet ein Fuchs? Hevelius erklärte es so: Gleich daneben steht der Adler, ein Raubvogel, und auch der Fuchs ist ein schlauer Jäger. Außerdem passte ein Fuchs gut neben den Schwan – einen großen Vogel. Die Gans ist heute aus dem Namen verschwunden. Aber der hellste Stern des Füchschens heißt immer noch Anser, und das ist das lateinische Wort für Gans. „Der Fuchs hat die Gans gestohlen“, singt Lou. „Am Himmel hat er sie bis heute nicht hergegeben.“
Himmelsschätze in diesem Sternbild
Auf der Sternkarte oben sind sie rosa eingekreist. Klick auf einen Schatz, um mehr über ihn zu erfahren:
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