Kurz erklärt
Der Schwan ist ein großes Sommersternbild mitten in der Milchstraße. Seine hellsten Sterne bilden ein großes Kreuz, deshalb heißt er auch „Kreuz des Nordens“. Am Schwanz leuchtet Deneb, ein Riesenstern und Ecke des Sommerdreiecks. Am Schnabel steht der farbige Doppelstern Albireo.
So findest du es
Such im Sommer das Sommerdreieck hoch über dir. Deneb ist die Ecke, die am weitesten im Osten steht. Von Deneb aus fliegt der Schwan mit langem Hals nach Süden, mitten durch das Band der Milchstraße. Seine Flügel spannen sich nach beiden Seiten.
Lou erzählt: Der Schwan, der seinen Freund suchte
Kyknos hatte einen besten Freund: Phaethon, den Sohn des Sonnengottes. Eines Tages durfte Phaethon den Sonnenwagen seines Vaters lenken. Doch die feurigen Pferde gingen mit ihm durch, und Zeus musste ihn mit einem Blitz stoppen. Phaethon stürzte in den Fluss Eridanus. Kyknos war verzweifelt. Er stand am Ufer und tauchte immer wieder ins Wasser, um seinen Freund zu finden. Er suchte Tag und Nacht und gab einfach nicht auf. Die Götter hatten Mitleid mit ihm und verwandelten ihn in einen Schwan. Deshalb tauchen Schwäne bis heute ihren langen Hals so oft ins Wasser. Später setzte Apollon den treuen Schwan an den Himmel. Er fliegt dort am Fluss der Milchstraße entlang. „Freunde lässt man nicht im Stich“, sagt Lou. „Kyknos wusste das.“
Himmelsschätze in diesem Sternbild
Auf der Sternkarte oben sind sie rosa eingekreist. Klick auf einen Schatz, um mehr über ihn zu erfahren:
- M 29 – Offener Sternhaufen im Schwan
- M 39 – Offener Sternhaufen im Schwan
- Albireo
- Cirrusnebel / Schleiernebel
- Nordamerikanebel
- Pelikannebel
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