Vera Rubin

Lou erklärt

Vera Rubin hat gemerkt, dass Galaxien sich so drehen, als hätten sie unsichtbares Extra-Gewicht. Was das genau ist, wissen wir bis heute nicht!

Kurz erklärt

Vera Rubin wurde 1928 in Philadelphia geboren. Schon als Kind beobachtete sie von ihrem Bett aus die Sterne durch das Fenster. Sie studierte am Vassar College – wo einst Maria Mitchell gelehrt hatte – und wurde Astronomin, obwohl ihr manche davon abrieten.

Zu schnell am Rand

Zusammen mit Kent Ford maß Rubin ab 1970, wie schnell sich Sterne und Gas in Galaxien wie Andromeda um das Zentrum drehen. Erwartet hatte man: Weiter außen wird es langsamer, wie bei den Planeten im Sonnensystem. Doch die Sterne am Rand waren genauso schnell wie weiter innen. Dafür muss es viel mehr Masse geben, als man sieht – unsichtbare dunkle Materie.

Eine Wegbereiterin

Rubin war 1965 die erste Frau, die offiziell am großen Palomar-Observatorium beobachten durfte. Sie setzte sich ihr Leben lang dafür ein, dass Frauen in der Wissenschaft gleiche Chancen bekommen.

Zahlen & Fakten

Lebensdaten: 1928–2016
Herkunft: USA
Berühmt für: Rotationskurven von Galaxien – starke Hinweise auf dunkle Materie
Zusammenarbeit: mit Kent Ford
Nach ihr benannt: Vera-C.-Rubin-Observatorium in Chile

Wusstest du?

Das neue Vera-C.-Rubin-Observatorium in Chile ist nach ihr benannt. Es fotografiert den ganzen Südhimmel immer wieder und zeigte 2025 seine ersten Bilder.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Was bemerkte Vera Rubin bei den Galaxien?

A) Die Sterne am Rand sind zu schnell
B) Die Galaxien sind viereckig
C) Die Galaxien sind grün
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Worauf weisen ihre Messungen hin?

A) Auf einen neuen Mond
B) Auf dunkle Materie
C) Auf Marsmenschen
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: Mit wem arbeitete Vera Rubin eng zusammen?

A) Galileo Galilei
B) Kent Ford
C) Isaac Newton
Richtig ist Antwort: b

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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