Wie ein Schwarzes Loch entsteht
Wenn ein sehr massereicher Stern als Supernova explodiert und sein Kern schwer genug ist, kann keine bekannte Kraft den Zusammensturz aufhalten. Es entsteht ein Schwarzes Loch. Seine Grenze heißt Ereignishorizont: Was sie nach innen überschreitet, kommt nie wieder heraus – nicht einmal Licht.
Gefährlich nur aus der Nähe
Ersetzte man die Sonne durch ein Schwarzes Loch mit genau derselben Masse, würde die Erde einfach weiter auf ihrer Bahn kreisen – es wäre nur dunkel und kalt. Schwarze Löcher ziehen nicht stärker als andere Körper derselben Masse. Gefährlich wird es erst, wenn man ihnen sehr nahe kommt. Und das nächste bekannte Schwarze Loch ist über tausend Lichtjahre entfernt.
Unsichtbar, aber nicht unbemerkt
Ein Schwarzes Loch selbst sieht man nicht. Man erkennt es an seiner Wirkung: Sterne kreisen um eine unsichtbare Masse, Gas in seiner Nähe wird extrem heiß und leuchtet, und Licht wird abgelenkt. 2019 und 2022 veröffentlichte das Event Horizon Telescope sogar Bilder vom „Schatten“ zweier Schwarzer Löcher – eines davon sitzt im Zentrum unserer Milchstraße.
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