Das Ende eines Riesen
Sehr massereiche Sterne verschmelzen in ihrem Inneren nacheinander immer schwerere Elemente – wie Schalen einer Zwiebel. Am Ende sammelt sich im Zentrum Eisen. Daraus lässt sich keine Energie mehr gewinnen. Der Eisenkern bricht in Sekundenbruchteilen zusammen, eine Schockwelle zerreißt den Stern: eine Kernkollaps-Supernova.
Noch ein Weg zur Explosion
Auch ein Weißer Zwerg kann explodieren – wenn er in einem Doppelsternsystem Material von einem Begleiter absaugt oder mit einem zweiten Weißen Zwerg verschmilzt. Dann zündet eine unkontrollierte Fusion, die ihn völlig zerreißt. Solche Supernovae vom Typ Ia leuchten alle ähnlich hell. Astronomen nutzen sie deshalb, um riesige Entfernungen im Universum zu messen.
Sterne, die neues Leben säen
Eine Supernova schleudert neu gebildete Elemente mit Tausenden Kilometern pro Sekunde ins All. Daraus entstehen später neue Sterne und Planeten – auch die Erde enthält solches Material. Zurück bleiben ein Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch und eine Trümmerwolke wie der Krebsnebel. In unserer Milchstraße passiert so etwas nur wenige Male pro Jahrhundert.
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