Sternengeschwister
Sterne werden selten allein geboren. Meist entstehen Dutzende bis Tausende gleichzeitig aus derselben Gaswolke – Sternengeschwister. Manche bleiben eine Weile als Sternhaufen zusammen. Davon gibt es zwei sehr verschiedene Sorten.
Offene Sternhaufen
Offene Sternhaufen wie die Plejaden im Stier oder die Krippe (Praesepe) im Krebs sind locker, unregelmäßig und relativ jung: einige Millionen bis einige Hundert Millionen Jahre. Sie liegen in der Scheibe der Milchstraße. Mit der Zeit ziehen die Schwerkraft der Galaxie und Begegnungen mit Gaswolken die Geschwister auseinander. Auch unsere Sonne wurde wohl in so einem Haufen geboren – ihre Geschwister sind längst verstreut.
Kugelsternhaufen
Kugelsternhaufen wie M13 im Herkules sind dichte Kugeln aus Hunderttausenden Sternen. Die meisten sind über zehn Milliarden Jahre alt – fast so alt wie die Milchstraße. Sie kreisen auf weiten Bahnen um das Zentrum unserer Galaxie, hoch über und unter der Scheibe. In der Milchstraße kennt man rund 150 davon. Ihre gemeinsame Schwerkraft hält sie zusammen.
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