Zu viel fremdes Licht
Straßenlaternen, beleuchtete Gebäude, Werbetafeln und Gewerbegebiete strahlen viel Licht nach oben. Dieses Licht wird in der Luft gestreut und hellt den ganzen Himmel auf. Das zarte Leuchten der Milchstraße ist dagegen so schwach, dass es darin einfach untergeht. Auch Mondlicht und Dunst können sie verstecken.
Augen brauchen Zeit
Unsere Augen müssen sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Das dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Ein einziger Blick auf ein helles Handy oder in eine Taschenlampe setzt diese Anpassung wieder zurück. Wer Sterne beobachten möchte, benutzt deshalb am besten rotes Licht.
Ab an einen dunklen Ort
Sternfreunde fahren nicht an dunkle Orte, weil die Sterne dort näher sind, sondern weil weniger fremdes Licht stört. In Deutschland und den Niederlanden gibt es inzwischen sogenannte Sternenparks und dunkle Gebiete, in denen man die Milchstraße noch gut sieht. Weniger unnötige Beleuchtung schützt übrigens auch Insekten, Vögel und andere nachtaktive Tiere.
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